Unternehmer- und Vertragsberatung
Für Unternehmen ohne eigene Juristen

Meine Dienste im Detail
Rechtsfragen kommen im Betrieb selten zum passenden Zeitpunkt. Ein Kunde droht mit dem Anwalt. Ein Dienstleister will Ihre Daten für eigene Zwecke nutzen.
Für solche Situationen gibt es zwei naheliegende Wege:
Ein eigener In-House-Anwalt kostet ab dem ersten Tag Gehalt und Lohnnebenkosten — auch in den Monaten, in denen rechtlich nichts Relevantes passiert. Für ein kleines Unternehmen rechnet sich das nicht.
Der Anwalt für den Einzelfall ist billiger, aber Sie fangen jedes Mal von vorn an: erklären das Geschäftsmodell, schicken dieselben Unterlagen, verhandeln über Honorar. Und weil jede Frage einzeln Geld kostet, stellt man die kleinen gar nicht erst — die, aus denen später die großen werden.
Die Alternative: Der anwaltliche Berater. Genau das ist dieses Angebot: eine feste Zahl Stunden im Monat, in denen ich für Ihr Unternehmen erreichbar bin — für Verträge, für Streit, für die Fragen dazwischen.
Sie sprechen dabei immer mit mir. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Nach ein paar Monaten kenne ich Ihre Verträge, Ihre Kunden und Ihre Risikobereitschaft. Ab da muss ich nicht mehr fragen, sondern kann antworten. Und eine Vertragsprüfung dauert dann keine zwei Wochen — was nichts nützt, wenn Ihr Kunde heute unterschreiben will.
Und wenn Sie erst einmal testen wollen, schicken Sie mir Ihren Fall.
Was eine langfristige Beratung (ungefähr) kostet
Das ist keine Preisliste, sondern eine Größenordnung — was Sie tatsächlich brauchen, klären wir vorher, und Ihr Beratungsvertrag wird darauf zugeschnitten.
Klein
420 €netto im Monat
2 Stunden im Monat
210 € je Stunde
Für Unternehmen mit gelegentlichen Vertragsfragen und einem festen Ansprechpartner für den Fall der Fälle.
Mittel
1.140 €netto im Monat
6 Stunden im Monat
190 € je Stunde
Wenn regelmäßig Verträge geprüft, Forderungen betrieben oder Kundenanfragen rechtlich beantwortet werden.
Groß
1.700 €netto im Monat
10 Stunden im Monat
170 € je Stunde
Für Unternehmen mit laufendem Vertragsgeschäft, mehreren Dienstleistern und regelmäßigem Abstimmungsbedarf.
Wie die Zusammenarbeit läuft
Nicht genutzte Stunden verfallen nicht sofort. Sie wandern in den Folgemonat und verfallen erst nach einer in unserer Vereinbarung festgelegten Zeit. Realistischerweise nutzen kleinere Unternehmen nicht jeden Monat ihr volles Kontingent, das soll nicht Ihr Nachteil sein.
Wenn es mehr wird, rutschen Sie in den Folgemonat. Keine Strafgebühr, keine Nachberechnung zum Einzelsatz.
Vor Gericht endet die Pauschale. Sie deckt Beratung und außergerichtliche Arbeit. Ein Prozess wird gesondert vereinbart — das ist gebührenrechtlich zwingend. Aber ein Prozess kann mit guter Beratung oft schon verhindert werden.
Erreichbarkeit: Ich antworte so schnell wie möglich, jedenfalls innerhalb eines Werktages. Ich ordne Ihr Problem in seiner rechtlichen Dringlichkeit und Relevanz ein, damit Sie das nicht tun müssen.
Wenn Sie erst einmal sehen wollen, wie das ist
Bevor Sie sich binden, sollten wir uns kennenlernen: etwa über einen Rechts-Check oder ein Einzelmandat. Danach entscheiden Sie, ob eine langfristige Beratung in Ihrem Sinne ist.
Erfasste Rechtsgebiete
Verträge und AGB
Verträge bestimmen, wer was schuldet, wann gezahlt wird und wer das Risiko trägt. Sichtbar wird das meist erst, wenn die Zusammenarbeit schon gestört ist — dann liest man den Vertrag zum ersten Mal richtig.
Ich erstelle und prüfe Verträge, überarbeite bestehende Muster und verhandle mit Kunden, Lieferanten und Partnern. Bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommt eine Besonderheit hinzu, die viele Unternehmen zu spät erfahren: Eine unwirksame Klausel wird nicht auf das zulässige Maß zurückgestutzt, sondern fällt ersatzlos weg — an ihre Stelle tritt das Gesetz. Wer zu weit greift, steht am Ende schlechter da als mit einer maßvollen Regelung.
Worauf es im Einzelfall ankommt, hängt vom Geschäft ab: Leistungsbeschreibung und Abnahme, Zahlungsfristen, Haftungsbegrenzung, Laufzeit und Kündigung, Rechte an Arbeitsergebnissen. Am nützlichsten ist die Arbeit, bevor unterschrieben wird.
Arbeitsverträge
Wer Leute beschäftigt, braucht Verträge, die halten. Befristung, Probezeit, Überstunden, Vergütungsbestandteile, Ausschlussfristen, nachvertragliche Regelungen — in den meisten Mustern, die im Umlauf sind, stehen Klauseln, die einer Prüfung nicht standhalten. Auffallen tut das erst, wenn es darauf ankommt.
Ich gestalte und prüfe Arbeitsverträge und beantworte die laufenden Fragen bei arbeitsrechtlichen Problemfällen, insbesondere um zu verhindern, dass Streitigkeiten eskalieren.
Forderungen
Offene Rechnungen kosten Liquidität und Nerven. Der Weg dorthin ist geregelt, aber an mehreren Stellen kann man ihn sich verbauen.
Ich prüfe Fälligkeit, Verzug und Durchsetzbarkeit, fordere außergerichtlich zur Zahlung auf, verhandle Ratenvereinbarungen und betreibe das gerichtliche Mahnverfahren. Ebenso wehre ich unberechtigte Forderungen ab, die gegen Ihr Unternehmen erhoben werden.
Nicht jeder Streit gehört vor Gericht. Ob sich der Weg lohnt, hängt von der Beweislage ab, vom Kostenrisiko und davon, ob Sie mit dem Gegenüber weiter Geschäfte machen wollen. Diese Einschätzung bekommen Sie vorher.
Datenschutz
Kein Managementsystem, keine Verzeichnisse, keine Schulungen. Drei Lagen, in denen es tatsächlich streitig wird.
Im Vertrag. Der Auftragsverarbeitungsvertrag und die Übermittlung in Drittländer, sauber in Ihre Verträge eingebaut — statt als Anlage, die niemand gelesen hat. Die praktisch wichtigste Frage dabei: Handelt Ihr Dienstleister wirklich nur in Ihrem Auftrag, oder nutzt er die Daten zugleich für eigene Analyse- und Trainingszwecke?
Gegenüber der Aufsichtsbehörde. Kommt ein Anhörungsschreiben, steht ein Bußgeld im Raum oder ergeht eine Anordnung, ist das ein Verwaltungsverfahren mit Fristen und Rechtsmitteln — und keine Frage der Selbsteinschätzung. Die erste ausführliche Stellungnahme wird zur Tatsachengrundlage für alles Weitere.
Im Krisenfall. Bei einer Datenpanne laufen 72 Stunden ab Kenntnis, nicht ab Feststellung des Schadens. In diesen 72 Stunden entstehen die Fehler, die später teuer werden. Rufen Sie früh an, nicht am dritten Tag.
Technologie und Plattformen
Software- und SaaS-Verträge, Rechte an Entwicklungsergebnissen, Markenanmeldung, gesperrte Plattformkonten, Abmahnungen im Wettbewerb: Diese Themen behandle ich ausführlich unter Technologie- und Medienrecht. Im Rahmen eines Beratungsvertrags laufen sie mit — hier nur der Hinweis, damit die Seite nicht doppelt erzählt, was dort steht.
Entscheidungen und Krisen
Der Teil, für den man normalerweise keinen Anwalt fragt, weil man nicht weiß, dass man es könnte.
Vor einer größeren Entscheidung — ein neues Vertriebsmodell, ein Dienstleisterwechsel, eine Trennung von einem Partner, ein Angebot, das zu gut klingt — lohnt sich eine rechtliche Einordnung, solange die Optionen noch offen sind. Danach geht es nur noch um Schadensbegrenzung.
Das gilt ebenso für die unangenehmen Situationen: Wenn ein Kunde eskaliert, ein Mitarbeiter beim Ausscheiden Daten mitnimmt oder ein Vorfall gleichzeitig Versicherung, Behörde und Staatsanwaltschaft betrifft. Dass ich beide Seiten kenne — die zivilrechtliche und die strafrechtliche —, ist genau in solchen Lagen der Unterschied.
Was ich dabei nicht mache: Ihnen die unternehmerische Entscheidung abnehmen. Ich sorge dafür, dass Sie sie auf einer belastbaren Grundlage treffen.

Mein Rat und Angebot
Rechtsfragen im Unternehmen werden meist erst geprüft, wenn die Verhandlungsposition schon verteilt ist. Schicken Sie mir, worum es geht.
Sie bekommen zeitnah eine Einschätzung, wo das Risiko liegt und was sich noch gestalten lässt.
Häufige Fragen
Sind die genannten Preise fest?
Nein, das sind Beispiele. Was Sie brauchen, hängt von Ihrem Geschäft ab — Zahl der Verträge, Zahl der Kunden, wie viel davon streitanfällig ist. Umfang und Preis vereinbaren wir vorher und schriftlich.
Was passiert, wenn ein Monat ruhig war?
Nicht genutzte Stunden gehen in den Folgemonat. Und im Paket sind Leistungen enthalten, die auch ohne Anlass ankommen: der Quartalsdurchgang durch Ihre Verträge, gepflegte Vorlagen, ein Hinweis bei relevanten Änderungen.
Wie schnell bekomme ich eine Antwort?
Innerhalb eines Werktages. Bei Fristsachen früher — dann sagen Sie es im Betreff.
Und wenn es doch vor Gericht geht?
Dann vereinbaren wir das gesondert, bevor es losgeht. Die Pauschale deckt Beratung und außergerichtliche Arbeit; für die Prozessvertretung gelten die gesetzlichen Gebühren.
Direkt zum Recht
- Telefon 030 23258357Mo–Fr 14–16 Uhr
- E-Mail anfrage@rakff.deAntwort innerhalb von 24 Stunden
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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

Seneca
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